H O G Schöndorf im Banat
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7. Treffen - 1993

7. Schöndorfer Heimatortstreffen

 

Es ist bereits zur Tradition geworden, daß das Schöndorfer Heimatortstreffen alle zwei Jahre in Eislingen im Hotel Eichenhof stattfindet. ''Zum 7. Male veranstalteten wir am 19./ 20. Juni das HOG-Treffen.

 

Aus nah und fern kamen an die 300 Landsleute zu diesem Treffen. Wenn auch der Kreis diesmal kleiner war als die Jahre zuvor, so war doch, trotz der räumlichen Trennung, immer noch das Zusammengehörigkeitsgefühl zu spüren, das diese Treffen alle zwei Jahre beseelt.

Leider waren durch einige Todesfälle in Familie und Verwandtschaft viele an der Teilnahme verhindert. Von unseren älteren Landsleuten konnten wegen Krankheit bzw. Behinderung auch viele nicht mehr kommen, obwohl gerade sie so gerne dabei gewesen wären. Nur schade, daß seitens der Landsmannschaft kein Festredner zum Treffen kommen konnte.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen spielte bereits die Schöndorfer Musikkapelle zur Unterhaltung, unter der Leitung von Peter Bomans und Peter Klug.

 

Die HOG-Leiterin Barbara Hirth eröffnete das Heimatortstreffen mit der Begrüßung der anwesenden Gäste und Landsleute. Die Kapelle spielte die Banater Hymne und alle sangen mit. Wir sandten Grüße an unsere in Schöndorf noch lebenden Landsleute, an alle, die nicht kommen konnten, verbunden mit den besten Genesungswünschen für alle Kranken. Wir gedachten auch unserer Toten, besonders derer, die seit dem letzten Treffen nicht mehr unter uns weilen. Als Ehrung spielte die Kapelle "Ich hatt einen Kameraden". Frau Hirth sprach anschließend über die von- der Landsmannschaft gestartete Werbeaktion. Es erging an die Landsleute der Aufruf, Mitglied der Landsmannschaft zu werden und die Banater Post zu beziehen.

 

Der Aufruf, unsere in Schöndorf noch lebenden Landsleute bei der Pflege der Kirche, des Kriegerdenkmals und des Friedhofs finanziell zu unterstützen, erbrachte dort 374 DM. In nachhinein sind für diesen Zweck noch Beträge eingegangen. Besten Dank dafür. Frau Hirth dankte im Namen aller Schöndorfer dem Ehepaar Mayer und allen, die bei der Instandhaltung der Schöndorfer Kirche und bei der Grab und Denkmalpflege mitmachen.

 

Des Weiteren erging die Bitte an alle Landsleute, bei Umzug ihre neue Anschrift der HOG-Leiterin mitzuteilen. Es erfolgte auch die Ankündigung, daß Schöndorf, neben dem bereits 1989 erschienenen Heimatbuch, auch eine Chronik hervorbringen wird. Das Werk wird mehr als tausend Seiten umfassen und möglicherweise noch in diesem Jahr erscheinen.

 

Die Musikkapelle gab dem festlichen Nachmittag den musikalischen Rahmen. Es verblieb also mehr Zeit für die Gespräche, denn in einer jeden Familie haben sich Neuigkeiten ergeben, über die man sich gegenseitig viel zu berichten wußte, die Fotos der Enkel und Urenkel konnte man stolz herumreichen.

Der unterhaltsame Teil am Abend wurde von der Gesangsgruppe aus München mit schwungvollen Liedern begonnen. Frau Hirth hat den Chor eingeübt und auch geleitet. Mit sehr viel Beifall wurde die Darbietung aufgenommen. Die sich anschließende Tanzunterhaltung dauerte bis 2 Uhr nachts. Die Stimmung war ausgezeichnet, und es wurde fleißig das Tanzbein geschwungen, denn die "Original Donauschwäbische BIaskapelle Reutlingen e. V." hat ihr Bestes gegeben.

 

Am Sonntagvormittag feierten wir gemeinsam eine heilige Messe. Unser Landsmann, Pfarrer Johannes Bermel, zelebrierte die Messe und hielt die Predigt. Das Thema war "Heimat". Der Kirchenchor sang wie in jedem Jahr, begleitet von der Blaskapelle, die Messe "Hier wirft" von Johann Weber, unter der Leitung von Mathias Konnerth.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgte die Verabschiedung. Das nächste Treffen findet in zwei Jahren statt.

 B. H.

 

Quelle: Banater Post Nr. 17 - 5.09.1993

 

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