H O G Schöndorf im Banat
H O GSchöndorf im Banat 
Informationen zur Renovierung unserer Heimatkirche

Im Jahre 2007 wurde unsere Kirche, durch die "Heimat Orts Gemeinschaft" Schöndorf mit Spenden der ehemaligen Schöndorfer Einwohner aus Deutschland und der Welt, vor dem Verfall bewahrt und Renoviert.

Ein herzliches Vergelts Gott an alle Spender und an Frau Barbara Hirth, geb. Prohaska, die damals die Vorsitzende der HOG Schöndorf war,  für ihre unermüdliche Arbeit um diese Renovierung zu ermöglichen.

Die Kirchenrenovierung in Schöndorf im Jahre 2007

Der Besuch im September 2005 in Schöndorf, wir waren 7 Personen aus Deutschland, hat uns so zu sagen die Augen geöffnet. Wir sahen unsere Kirche in einem sehr, sehr schlechten Zustand. Zufällig trafen noch weitere Besucher aus Deutschland kommend ein und waren bei der Besichtigung der Kirche, zusammen mit dem Baumeister, Herrn Ferke, anwesend.

Der Entschluss wurde gefasst, die Kirche muss renoviert werden.
Bereits im Jahresheft 2005 erging der erste Aufruf zur Spende für die Renovierung der Kirche. Es folgte der nächste Aufruf in einem Rundschreiben an alle Landsleute, dann der erneute Aufruf im Jahresheft 2006 und bei unserem Treffen 2007 am 02. Juni.

Im April konnte bereits begonnen werden. Als Erstes begann man am Turm und an der Frontseite der Kirche den alten Mörtel abschlagen.

Das Turmkreuz total verrostet konnte nicht mehr instand gesetzt werden. Es wurde ein neues Kreuz nach den alten Maßen aus Kupferblech angefertigt, mit Goldbronze gestrichen, so glänzt es jetzt auf dem Kirchturm.
Das Blechdach des Turmes wurde maschinell abgeschliffen und mit roter Metallfarbe gestrichen. Ich war anwesend als man das Turmkreuz segnete und auf den Kirchturm steckte, ein feierlicher Augenblick.
Der alte Mörtel wurde an der ganzen Kirche vollkommen entfernt und die Schäden haben sich größer gezeigt als angenommen. Über die Risse in der Mauer mussten Eisenträger eingeschraubt werden, die Fensterrahmen abgeschliffen. Die Mauern wurden fachgerecht zuerst mit Mörtel bespritzt und nach dem Trocknen wurde der neue Mörtel aufgetragen. Da wir nur ein Gerüst hatten, musste zunächst die vordere Front der Kirche einschließlich Turm fertig gestellt sein, bevor man an den Seiten beginnen konnte. Im Juli wurde begonnen das Mauerwerk am Turm zu streichen. Ich war zugegen und war sogleich von der Farbenkombination begeistert.
Alle Türen und die Chalousien vom Turm wurden vor der Kirche abgebeizt, geschliffen und neu grundiert und dunkelrot gestrichen. Frauen aus Lippa halfen den Schöndorfer Frauen bei dieser Arbeit.
Das Dach der Kirche erwies sich so sehr schlecht, obwohl es nicht durchregnete, es musste etwas geschehen. Wir entschlossen uns das Dach umzudecken, d. h. die alten Ziegel verwenden, mit neuem Draht auf neuen Latten, (diese mussten zuerst imprägniert werden) befestigen, alle alten Latten wurden entfernt. Einige Dachbalken wurden ausgetauscht und alle anderen Balken mit einem Mittel gegen Verwurmung gestrichen.
Die Arbeiten zogen sich länger hin, als wir ursprünglich geglaubt haben.
Für die Arbeiter wurde jeden Tag ein Mittagessen gekocht. Bei Mayer Michl bekamen sie jeden Abend zur Belohnung ein Schnäpschen.
Im Sommer wurde es im Banat sehr heiß, 39-40° Celsius, sodass das Arbeiten auf dem Dach mühselig wurde aber dennoch zügig voran kamen.
Bei der Benediktion der Kirche am 29. September 2007 war nur die Rückwand noch nicht gestrichen, was inzwischen erfolgte

In Schöndorf steht unsere Kirche in neuem Glanz, sie überragt das Dorf und ist schon von Weitem zu sehen. Wir dürfen auf unsere Leistung stolz sein. Die Kirche ist für uns alle ein Denkmal, die Erinnerung an unsere Ahnen, die sie stets instand gehalten und geliebt haben. In dieser Kirche haben sie gebetet und Trost gefunden.

Um die restlichen Kosten finanzieren zu können, müssen wir uns nochmals anstrengen, deshalb bitten wir erneut alle Landsleute um eine weitere Spende für die Kirchenrenovierung. Vergelts Gott dafür!
Herzlichen Dank an alle Spender !
Barbara Hirth

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