H O G Schöndorf im Banat
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9. Treffen 1997 - Bericht

Gute Stimmung beim 9.SchöndonerTreffen

 

Am 7. Juni 1997, einem herrlichen, sonnigen Tag, fand in Königsbrunn das 9. Schöndorfer Treffen statt. Herzlichen Dank allen Landsleuten, es waren genau 312 Personen anwesend, welche mit viel Freude zu diesem Treffen kamen. Sie alle trugen dazu bei, daß diese Veranstaltung ein voller Erfolg wurde.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen feierten die Teilnehmer mit Pfarrer Bermel in der Kirche St. Ulrich den Gottesdienst. Mitgestaltet wurde er von der Schöndorfer Blasmusikkapelle und dem Kirchenchor. Anschließend verweilten die Anwesenden bei einem kleinen Standkonzert noch auf dem Kirchplatz.

 

Nach einer Stärkung mit Kaffee und. Kuchen erfolgte der Festakt. HOG-Vorsitzende Barbara Hirth sandte Grüße an alle Schöndorfer, die nicht zum Treffen kommen konnten und beste Genesungswünsche an die kranken Landsleute. Herzliche Grüße gingen auch an die noch in Schöndorf lebenden Landsleute. Sie sprach ihnen den Dank des Vorstandes für die Pflegearbeiten im Friedhof sowie an den Denkmälern in Schöndorf aus.

 

Peter-Dietmar Leber, Referent des Bundesvorstandes der Landsmannschaft der Banater Schwaben, überbrachte den Schöndorfern die Grüße des Bundesvorsitzenden und gute Wünsche für den Verlauf des Treffens. In seiner Festansprache erinnerte Leber an die Vorfahren der Schöndorfer, die aus den verschiedensten Gebieten des Deutschen Reiches ausgewandert waren und im Laufe der Zeit zu Schöndorfern geworden seien. In das Land der Ahnen zurückgekehrt, hätten die Banater Schwaben auch die Heimat im Herzen unbewußt mitgebracht. Bei den Heimatortstreffen zeige sich das starke Zusammengehörigkeitsgefühl der Landsleute. Von großem Interesse waren die Ausführungen des Referenten zu den Rentenkürzungen und den Aktivitäten der Landsmannschaft in dieser Sache.

 

Anschließend wurde das neue Buch "Chronik Schöndorf. Eine deutsche Gemeinde im Banat" von Barbara Hirth vorgestellt. Das Buch im DIN A4 Format in einem blauen Leineneinband mit Goldbeschriftung und Schutzumschlag hat einen Umfang von 907 Seiten. Die veröffentlichten Urkunden stammen aus den im Buch angeführten Archiven und Bibliotheken und wurden anhand der erhaltenen Mikrofilme ausgedruckt und, soweit sie lesbar waren, gelesen und deren Inhalt erfaßt. Dabei wurde auf die Wiedergabe der damaligen Schreibweise und Redewendungen besonderes Augenmerk gelegt. Auch wurde der Inhalt des Buches erk1ärt.· Viele Landsleute entschlossen sich schon in Königsbrunn spontan, diese Chronik zu erwerben. Bestellungen nimmt Barbara Hirth, Tel. 089/8121162 entgegen.

 

Dem Aufruf des Vorstandes, dem Ehepaar Sfefan Groß in Schöndorf, dessen drei Enkelkinder nach dem Tode der Tochter Vollwaisen sind, Unterstützung zukommen zu lassen, folgten die Anwesenden mit einer Spende in Höhe von 3250 DM. Sowohl Stefan Groß als auch seine Frau haben sehr wenig Rente und sind nicht mehr ganz gesund, so daß sie zur Unterstützung der Enkel finanziell dringend der Hilfe bedürfen. Herr Groß hat sich inzwischen für die großzügige Hilfe sehr herzlich bedankt; der Dank soll an die Schöndorfer weitergegeben werden. Wenn jemand sich noch an dieser Aktion beteiligen möchte, kann er eine Spende auf das bekannte Konto der HOG Schöndorf überweisen mit dem Verwendungszweck "Stefan Groß".

 

Zum Tanz für die Schöndorfer spielte die "Original Donauschwäbische Blaskapelle Reutlingen". Es ist sehr schön hier", "hierher kommen wir das nächste Mal gerne wieder", "so schön war es noch nie" und "ein Kompliment für die Entscheidung, das Treffen nach Königsbrunn zu verlegen" konnte man allenthalben hören; Ausdruck der allgemeinen Begeisterung, die überall zu spüren war.

 

B.H.

 

Quelle: Banater Post Nr. 15 - 05.08.1997

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